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High-Tech für den Gartenbau

Pflanzen-Auge unterstützt grünen Daumen


Dr. Grégoire Hummel (l.) und Georg Hanka (r.) präsentieren das „Plant Eye“.
von Admin am 21/09/2011

Prämierte Technologie für den Gartenbau: Das Plant Eye der Aachener Phenospex GmbH ist Preisträger im bundes-weiten Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. In Kempener Gartenbaubetrieb Hanka erhielt der 3D-Pflanzenscanner nun die Auszeichnung der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ als innovative High-Tech. „Wir freuen uns sehr über den Innovationspreis“, sagte Dr. Grégoire Hummel, Geschäftsführer von Phenospex. „Gerade, weil sich hier Theorie und Praxis, Technologie und grüne Branche gut ergänzt haben. So konnten wir dank guter Kooperationspartner wie Georg Hanka ein System entwickeln, das sich auch wirklich im Gewächshaus bewährt.“

Mehr als hundert Gäste aus der grünen Branche, von Forschungseinrichtungen und Institutionen nutzten die Gelegenheit, dieses Beispiel für gelebte Partnerschaft zwischen Technologie-Entwicklern und Gärtnern live im Gewächshaus zu erleben. Zwei Jahre lang hatten Phenospex und Gärtnermeister Georg Hanka an dem Projekt gearbeitet – und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Der Plant Eye-Scanner wird auf den Gießwagen im Gewächshaus montiert, untersucht von dort aus die Pflanzen und liefert so millimetergenaue Daten etwa zu ihrem Wachstum. So weiß der Fachmann stets, wie es seinen Pflanzen gerade geht – und kann schnell reagieren, wenn ihnen etwas fehlt. Auf diese Weise können der Einsatz von Pflanzenschutzmittel reduziert und die Pflanzen insgesamt umweltgerechter produziert werden. Georg Hanka erklärt: „Natürlich können wir nicht auf unseren grünen Daumen verzichten. Aber das Plant Eye bietet ein neues Maß an Sicherheit, weil es viel mehr viel schneller sieht als das menschliche Auge.“

Gärtnermeister Hanka und Phenospex-Chef Hummel sind übrigens Partner bei Agrobusiness Niederrhein – und ihr Projekt ist ein gutes Beispiel für gelebtes Netzwerken, wie Dr. Anke Schirocki bei der Preisverleihung betonte: „Solche Kooperationen zeigen, wie viel Innovationskraft es in unserer Region gibt“, berichtete die stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein. „Darum sehen wir als Netzwerkinitiative es auch als unsere Aufgabe an, den Austausch zwischen den Unternehmen voranzutreiben, damit noch mehr solcher zukunftsfähiger Konzepte für die Agrar-Branche am Niederrhein entstehen. Wer weiß, ob hier bei der Preisverleihung nicht noch ein paar innovative Ideen entstehen – schließlich kommen viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen.“


Pressekontakt

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