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Eine Initiative von Agrobusiness Niederrhein
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Agrobusiness Niederrhein feiert Vereinsgründung![]() Vorsitzender des Vereins Agrobusiness Niederrhein Christian Wagner Aus der Netzwerkinitiative „Agrobusiness Niederrhein“ wird „Agrobusiness Niederrhein e.V.“: Am 8. Dezember 2011 fand im Gartenbauzentrum Straelen die feierliche Vereinsgründung statt. Ziel des Vereins ist die Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Unternehmen des Agrobusiness am Niederrhein. „Mit der Vereinsgründung geben wird der Initiative nun eine tragende Struktur für die Zukunft“, begründet der erste Vorsitzende Christian Wagner den Schritt. Zusammen mit Landrat Wolfgang Spreen und weiteren Vereinsmitgliedern stellte er die Planungen von Agrobusiness Niederrhein für das laufende Jahr vor. Ausblick auf 2012 Geschäftsführung mit Wachstumsplänen Pflanzen-Auge unterstützt grünen Daumen![]() Dr. Grégoire Hummel (l.) und Georg Hanka (r.) präsentieren das „Plant Eye“ Prämierte Technologie für den Gartenbau: Das Plant Eye der Aachener Phenospex GmbH ist Preisträger im bundes-weiten Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. In Kempener Gartenbaubetrieb Hanka erhielt der 3D-Pflanzenscanner nun die Auszeichnung der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ als innovative High-Tech. „Wir freuen uns sehr über den Innovationspreis“, sagte Dr. Grégoire Hummel, Geschäftsführer von Phenospex. „Gerade, weil sich hier Theorie und Praxis, Technologie und grüne Branche gut ergänzt haben. So konnten wir dank guter Kooperationspartner wie Georg Hanka ein System entwickeln, das sich auch wirklich im Gewächshaus bewährt.“ Mehr als hundert Gäste aus der grünen Branche, von Forschungseinrichtungen und Institutionen nutzten die Gelegenheit, dieses Beispiel für gelebte Partnerschaft zwischen Technologie-Entwicklern und Gärtnern live im Gewächshaus zu erleben. Zwei Jahre lang hatten Phenospex und Gärtnermeister Georg Hanka an dem Projekt gearbeitet – und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Der Plant Eye-Scanner wird auf den Gießwagen im Gewächshaus montiert, untersucht von dort aus die Pflanzen und liefert so millimetergenaue Daten etwa zu ihrem Wachstum. So weiß der Fachmann stets, wie es seinen Pflanzen gerade geht – und kann schnell reagieren, wenn ihnen etwas fehlt. Auf diese Weise können der Einsatz von Pflanzenschutzmittel reduziert und die Pflanzen insgesamt umweltgerechter produziert werden. Georg Hanka erklärt: „Natürlich können wir nicht auf unseren grünen Daumen verzichten. Aber das Plant Eye bietet ein neues Maß an Sicherheit, weil es viel mehr viel schneller sieht als das menschliche Auge.“ Gärtnermeister Hanka und Phenospex-Chef Hummel sind übrigens Partner bei Agrobusiness Niederrhein – und ihr Projekt ist ein gutes Beispiel für gelebtes Netzwerken, wie Dr. Anke Schirocki bei der Preisverleihung betonte: „Solche Kooperationen zeigen, wie viel Innovationskraft es in unserer Region gibt“, berichtete die stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein. „Darum sehen wir als Netzwerkinitiative es auch als unsere Aufgabe an, den Austausch zwischen den Unternehmen voranzutreiben, damit noch mehr solcher zukunftsfähiger Konzepte für die Agrar-Branche am Niederrhein entstehen. Wer weiß, ob hier bei der Preisverleihung nicht noch ein paar innovative Ideen entstehen – schließlich kommen viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen.“ Innovations-Preis für Plant Eye - Preisübergabe im Gartenbaubetrieb HankaZukunftsfähige Ideen für die grüne Branche: Mit dem Plant Eye hat die Aachener Firma Phenospex einen Scanner zur täglichen exakten Bewertung, Analyse und Dokumentation von Pflanzenwachstum und Kulturführung in Gartenbaubetrieben entwickelt. Und so viel Innovationskraft lohnt sich: Nun zeichnet die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten das elektronische „Pflanzenauge“ als Beispiel für den „Erfindergeist und Einfallsreichtum“ der deutschen Wirtschaft aus. Zur Preisverleihung am Donnerstag, 15. September, lädt das Unternehmen gemeinsam mit der Netzwerkinitiative Agrobusiness Niederrhein ab 16 Uhr bei seinem Kooperationspartner, dem Gartenbaubetrieb Hanka, Müskesweg 18 in Kempen, ein. Neben Unternehmen sind auch Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Politik und Wirtschaftsförderung sowie weitere Interessierte herzlich willkommen, um sich über das System Planteye zu informieren, das Phenospex gemeinsam mit dem Gartenbaubetrieb konzipiert hat. Das Planteye setzt sich aus mehreren Modulen zusammen und wurde bereits in verschiedenen Gewächshäusern getestet: Der Scanner kann auf alle gängigen Gießrobotertypen mit einem Adapter montiert werden, erfasst den kompletten Pflanzenbestand und liefert so genaue Daten zur Kulturbewertung; der dazugehörige Terminal visualisiert dies über ein Display vor Ort im Gewächshaus. Und mit der entsprechenden Analysesoftware kann das Pflanzenwachstum zum Beispiel in Abhängigkeit zum Klima und den Umweltfaktoren bewertet werden. Durch die automatische Erfassung der Pflanzendynamik und eine intelligente Verknüpfung mit Umweltfaktoren werden zudem Ressourcen gespart und die Qualität der Produkte erhöht. „Innovationen sind der Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Das gilt natürlich auch für den Gartenbau“, erklärt Dr. Grégoire Hummel von Phenospex. „Plant Eye ist ein Beispiel dafür – und wir freuen uns, dass die Preisverleihung die Aufmerksamkeit auch der breiten Öffentlichkeit auf den Gartenbau lenkt.“ Dabei zähle gerade auch die Zusammenarbeit mit starken Partnern, so Hummel, selber Partner bei Agrobusiness Niederrhein: „Zusammen wollen wir den Preis nutzen, um den deutschen Gartenbau als innovative Branche mit attraktiven Perspektiven zu präsentieren.“ Für Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein, ist das Plant Eye vor allem ein gelungenes Beispiel für die Verwirklichung des Netzwerkgedankens: „Zwei Partner finden zusammen, entwickeln gemeinsam ein zukunftsfähiges Produkt und tragen so dazu bei, den Einsatz etwa von Pestiziden zu verringern, gleichzeitig aber auch die wettbewerbsfähige Produktion von Pflanzen zu fördern. Solche Projekte möchten wir als Netzwerkinitiative vorantreiben. Darum nutzen wir die Preisverleihung auch, um zu Information und Austausch einzuladen – schließlich steckt noch viel mehr Innovationskraft hier in der Region.“ Um Anmeldung unter 02834 704131 oder per E-Mail an sabine.hagmans@lwk.nrw.de wird gebeten. Studiengänge für die Grüne BrancheDie Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Grünen Branche am Niederrhein steht ganz im Mittelpunkt des zweiten „Innovationsforums Bildung“, das am 7. April um 16 Uhr in Kleve in den Räumen der Hochschule Rhein-Waal (HRW) stattfindet. Veranstaltet wird das Bildungsforum von der Netzwerkinitiative Agrobusiness Niederrhein zusammen mit der HRW, wo seit Herbst 2010 bereits der Studiengang „Sustainable Agriculture“ (Nachhaltige Landwirtschaft) angeboten wird. Ab September 2011 soll der Studiengang „Agribusiness“ hinzu kommen – eine Fachrichtung, die ganz auf die Grüne Branche zugeschnitten ist. Um die Inhalte dieses Studiengangs und seine Verzahnung mit der lokalen Wirtschaft geht es beim diesjährigen Bildungsforum. Bereits beim ersten Innovationsforum Bildung vor einem Jahr waren Studiengänge für die Grüne Branche das Thema. Seinerzeit konnten die hiesigen Unternehmen Anforderungen an Absolventen agrarwissenschaftlicher Studiengänge formulieren. Beim zweiten Bildungsforum im April 2011 wird nunmehr dargestellt, wie diese Vorschläge in die Gestaltung der Studiengänge eingegangen sind. Dazu wird Prof. Dr. Florian Wichern, Dekan des Fachbereichs Agrarwissenschaften an der Hochschule Rhein-Waal, die Inhalte der Studiengänge „Sustainable Agriculture“ und den Entwicklungsstand für den Studiengang „Agribusiness“ erläutern. Zudem werden sich Studierende des Studiengangs „Sustainable Agriculture“ den Teilnehmern des Bildungsforums vorstellen. Der offene und praktische Kontakt zwischen den Unternehmen der Region und der Hochschule steht also im Mittelpunkt der Veranstaltung. Im Anschluss an das Innovationsforum Bildung gegen 18 Uhr haben die Teilnehmer die Gelegenheit, einige der Räumlichkeiten der Hochschule Rhein-Waal zu besichtigen. Teilnehmer des Bildungsforums werden gebeten, sich bei Sabine Hagmans von der Netzwerkinitiative Agrobusiness anzumelden. Das Programm und das Anmeldeformular stehen hier zum download bereit. Frühjahrsgarten: Aus der Region für die Region - Mit Vollgas in den FrühlingAnja Schubert, Louis Marie Guillet, Dr. Anke Schirocki (von links nach rechts) Krefeld / Straelen, 24. März 2011 – Der Frühling hält in den Gärten am Niederrhein Einzug. Und damit fällt der Startschuss für die zahlreichen Hobbygärtner in der Region, den heimischen Garten neu zu beleben. Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein, weiß: „Um das ganze Jahr über Freude an seinem Garten zu haben, legt man am besten jetzt, zu Beginn der Saison, den Grundstein für eine blühende Pracht.“ Gerade hier in der Region gibt es zahlreiche Anregungen und Impulse für den grünen Daumen, so Schirocki: „Der Niederrhein ist eine Agrobusiness-Region, da hat die Freude am eigenen kleinen blühenden Reich ja quasi Tradition. Hier werden die Pflanzen groß gezogen, fachkundig ausgewählt - und hier finden sie auch beim Hobbygärtner ihre neue Heimat.“ Als ersten Schritt zum neuen Grün empfiehlt Schirocki, „den Boden aufzulockern und bei schweren Böden diese auch umzugraben, um dann säen und pflanzen zu können. Auf jeden Fall ist dies eine wichtige Basis für die weitere Gartenarbeit!“ Erst dann, so die Gartenbau-Expertin, steht die Auswahl der passenden Pflanzen an: „Und da findet man mittlerweile wirklich für jeden Geschmack und für jede Gartengröße das Richtige.“ So ist jetzt auch genau die richtige Zeit, um Bäume und Sträucher zu pflanzen, weiß auch Agrobusiness-Partner Louis Marie Guillet: „So kann man schöne neue Akzente setzen, mit recht einfachen Mitteln den eigenen Garten verschönern.“ Der Landschaftsgärtner aus Krefeld kennt die Trends dieser Saison: „Es wird bunt: Nachdem in den letzten Jahren vor allem immergrüne Kulturen angesagt waren, wünschen die Gartenbesitzer jetzt vermehrt viel Farbe – das ganze Jahr über. Dafür muss man natürlich jetzt schon genau überlegen, was wann in der Blüte steht – und dementsprechend pflanzen oder säen.“ Außerdem sind Klassiker gefragt. „Hortensien und Rosensträucher sind wieder sehr beliebt. Von der Blüte der Rose und den Hortensien hat man ja auch wirklich sehr lange etwas davon: drei bis vier Monaten“, so Guillet. „Das geht beispielsweise auch bei Eriken: Wenn diese typisch niederrheinischen Pflanzen immer wieder nachgeschnitten werden, hat man jedes Jahr Freude dran. Hier gilt der alte Gärtnergrundsatz: Immer nach der Blüte schneiden.“ Beliebt ist zudem auch wieder der „Mini“-Nutzgarten für Kräuter und Einzel-Gemüse, sagt der Krefelder Mitinhaber der LHG Gartengestaltung GmbH: „Das fängt bei selbstgezogenen Kräutern wie Bärlauch an, geht über Erdbeeren und Tomaten bis hin zu Obststräuchern.“ Der Grünexperte beobachtet, dass immer mehr Menschen selber ihre eigenen Erzeugnisse ernten wollen: „Das passt auch gut zum Bio-Trend.“ Sein Tipp: Mit Container-Ware und Kräutertöpfen kann man schon auf dem Balkon seine eigene kleine Nahversorgung starten. Ganz ohne viel Platz und großen Aufwand. „Und mittlerweile gibt es da wirklich viele Pflanzen, die besonders pflegeleicht sind – ideal für Anfänger.“ Guillet greift – soweit möglich – auf Pflanzen aus der Region zurück: Kurze Transportwege schützen die Umwelt und tragen dazu bei, dass Gartenliebhaber lange was von dieser Pracht haben: „Ausgemachte Bäume sollten nicht lange ohne Erde und Feuchtigkeit auskommen müssen“. Deshalb bezieht er seine Bäume etwa auch von der Baum- und Rosenschule Schubert aus Meerbusch-Strümp, wo man auch direkt von Pflanzenexperten beraten wird. Unternehmertreff: Smart Inspectors im EinsatzPDF Datei: ProgrammSmartInspectors.pdf Die Mai-Ausgabe des Unternehmertreffs von Agrobusiness Niederrhein ist zu Gast in Kamp-Lintfort: Am Donnerstag, 26. Mai, lädt die Netzwerkinitiative gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal alle Partner und weitere Interessierte zu Austausch, Information und Networking auf den Campus an der Südstraße 8 ein. Dort sind neben Unternehmen aus der Region auch Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Politik und Wirtschaftsförderung herzlich willkommen. „Precision Farming: Fernerkundung auf dem Acker – Perspektiven für die Landwirtschaft, den Gartenbau und Technologieunternehmen“, so der Titel der Veranstaltung. „Anhand des Forschungsprojekts Smart Inspectors wird gezeigt, wie innovative Technologien in Landwirtschaft und Gartenbau die Umwelt schonen und gleichzeitig zu Kosteneinsparungen beitragen“, erklärt Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein. Beim Unternehmertreff in Kamp-Lintfort stellt unter anderem Prof. Dr. Rolf Becker von der Fakultät für Kommunikation und Umwelt der Hochschule Rhein Waal die Smart Inspectors in seinem Vortrag über „intelligente Fernerkundung auf dem Acker“ vor, zudem erleben die Teilnehmer die Fluggeräte im praktischen Einsatz. In einem internationalen Verbundprojekt, an dem unter Anderen die Hochschule Rhein-Waal, die Wageningen University und die Landwirtschaftskammer beteiligt sind, werden neuartige Systeme aus Flugplattformen und Sensoren entwickelt, um aus der Luft pflanzen- und bodenspezifische Parameter zu bestimmen und daraus eine teilflächenspezifische Bewirtschaftung abzuleiten. Um Anmeldung unter 02834 704 131 oder per E-Mail bei Sabine.Hagmans@lwk.nrw.de wird gebeten.
IPM Essen - Messebotschafter vom NiederrheinBernd Grüntjens und Dr. Anke Schirocki auf der IPM 2011 Die ganze Welt der Zierpflanzen versammelte sich in der letzten Woche zur IPM (Internationale Pflanzenmesse) in Essen. Da durfte der Niederrein natürlich nicht fehlen: Produzenten, Vermarkter und Institutionen aus der Region machten sich auf den Weg zur Messe Essen, um ihre Produkte zu präsentieren, einen Überblick über neue Trends am Markt zu erhalten, Kunden zu treffen und Kontakte zu knüpfen. „Die IPM in Essen bietet natürlich noch einmal ganz neue Gelegenheiten zu Information und Austausch“, erklärte auch Dr. Anke Schirocki, stellvertretende Geschäftsführerin von Agrobusiness Niederrhein. „Man trifft hier so unheimlich viele Kollegen und Leute aus der Branche – ein Besuch lohnt sich da immer.“ Die Netzwerkinitiative war bereits zum dritten Mal mit einem Stand vertreten – und hat sich in den Messehallen, so Schirocki, fast schon etabliert. „Noch im vergangenen Jahr mussten wir vielen erst einmal erklären, wer wir sind und was wir machen. Mittlerweile haben viele Menschen vom Niederrhein schon mal von uns gehört. Da können wir dann ansetzen, um ins Gespräch zu kommen“, berichtete die stellvertretende Agrobusiness-Geschäftsführerin. „Und manche Messebesucher machen sich schon ganz bewusst auf die Suche nach unserem Stand.“ Seine Partner lud Agrobusiness am Donnerstagnachmittag zudem zum Rundgang über die Messe ein: Fast zwanzig Teilnehmer führte Schirocki durch die Hallen, zu den Auftritten einzelner Agrobusiness-Partner wie RAM Service, den Pflanzenvermarktern Landgard eG und Gasa. So auch zu Eurofleurs aus Kevelaer: „Immerhin kommt rund zwei Drittel unserer Ware vom Niederrhein. Da freuen wir uns natürlich, heute hier unsere niederrheinischen Mit-Partner von Agrobusiness an unserem Stand begrüßen zu können“, sagte Bernd Grüntjens von Eurofleurs. Dort stellte der internationale Blumengroßhändler sein neues Anbauprogramm Florifair vor. „Wir setzen zunehmen auf Nachhaltigkeit und ökologische Produktion“, so Grüntjens. „Darum recyceln wir in unserem neuen geschlossenen Anbauverfahren das ganze eingesetzte Wasser und sorgen außerdem dafür, dass die Nährstoffe von der Pflanze aufgenommen werden und nicht ins Grundwasser gelangen.“
Vernetzung im Verbund.![]() Pflanzen als Ware sind ein kurzlebiges Produkt – sie müssen zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge und Qualität verkauft werden können. Viele Faktoren wirken auf den Produktions- und Vermarktungsprozess ein. Und jeder einzelne dieser Faktoren kann zu Verzögerungen und damit möglichen Verlusten führen. Die Ansprüche an Planungs- und Steuerungssysteme in den Produktionsgartenbaubetrieben werden vor allem durch den zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck immer größer. Das Projekt „Telematik im Gartenbau“ soll an der Schnittstelle zwischen Anbauplanung und Vermarktung die Abläufe optimieren. Unter Mitwirkung des EDV-Beratungsrings Westfalen-Lippe e.V. und von sechs Betrieben am Niederrhein wird zur Zeit eine Software entwickelt, mit der die Produktionsplanung transparenter werden soll – für mehr Sicherheit und mehr Flexibilität in Produktion und Vermarktung. Was wiederum zum effizienteren Ressourceneinsatz führt, zur umweltgerechteren Produktion beiträgt und die Wirtschaftskraft des Betriebes stärkt. Die telematische Vernetzung stärkt die vertikale Zusammenarbeit zwischen den Partnern in der Wertschöpfungskette. Das Ergebnis werden kundenorientierte, innovative Absatzstrategien sein: Just-in-time-Produktion auch im Gartenbau! ![]() Wilhelm Ditters, Gärtnermeister vom Niederrhein, und Henning Lange von der edv-ring Gesellschaft für Hard- und Softwarelösungen im Gartenbau mbH, Münster. Hier funkt die Zukunft.![]() Qualitätssicherung, Optimierung von Produktionsabläufen und dadurch Kosteneinsparung – Themen, die durch den Einsatz modernster Technologien entscheidend vorangetrieben werden können. Die Netzwerk-Initiative hat gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein, der Niederrheinischen IHK und der IHK Mittlerer Niederrhein interessierte Unternehmer zum Innovationsforum RFID ins Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS eingeladen. Bei der RFID-Technologie handelt es sich um die kabellose Datenübertragung mithilfe winziger Transponder. Diese lassen sich problemlos an und in Gegenständen und Lebewesen befestigen – und übertragen dann Informationen, die Logistik- und Steuerungsprozesse beeinflussen. Gekoppelt mit Sensoren, können beispielsweise Temperaturen, Feuchtigkeitswerte, Düngergaben etc. überwacht werden. Homogene Qualitäten können besser erreicht werden, Lieferzeitpunkte werden präziser vorbestimmbar. Eine Technologie, die mittlerweile sogar in Kuh-Mägen die Verdauung überwachen kann – leicht vorstellbar, wie neue Projekte in Gartenbau und Pflanzenzucht in Zukunft Produktionsabläufe, Rückverfolgbarkeit und Vernetzungen mit den Partnern der weiteren Wertschöpfungskette optimieren werden. ![]() Logistik und Qualitätssicherung: Winzige Sensoren steuern und kontrollieren die Abläufe in Gartenbau, Landwirtschaft und Ernährungsbranche. ![]() Hier springt der Funke über: Spannende Einblicke in aktuelle High-Tech-Entwicklungen eröffnen neue Möglichkeiten. ![]() Studieren, probieren, funktionieren.![]() Neue, frische Ideen von angehenden Maschinenbauingenieuren sollen dem Gartenbau am Niederrhein Wettbewerbsvorteile verschaffen. Dazu wurde von der Netzwerk-Initiative ein Projekt gestartet, in dem Studenten des Maschinenbaus der Hochschule Niederrhein ein kniffliges technisches Problem für die Gartenbauer der Region lösen sollen. Projektpartner ist das Landmaschinenbau-Unternehmen van de Loo in Kleve. Eine Premiere der besonderen Art: Erstmals beschäftigen sich die Studenten mit einem konkreten technischen Problem im Gartenbau – dem Absetzen von Callunen (Eriken) in Paletten auf den Stellflächen im Freiland. Und zwar so präzise und sorgfältig, dass der Gießwagen sauber über die Pflanzen fahren kann. Wird hier eine technische Lösung zur Automatisierung gefunden, ist ein neuer Schritt der maschinellen Rationalisierung geschafft. Und die drei beteiligten Partner des Projektes profitieren gleichermaßen: Die Studenten sammeln praktische Erfahrung mit hohem Realitätsbezug. Der Landmaschinenbauer kann ein neues Produkt anbieten. Und die Gartenbauer realisieren deutliche Einspareffekte. ![]() Gartenbauer Karl-Heinz de Winkel zeigt Prof. Dr.-Ing. Karl Koltze und den Studenten der Hochschule Niederrhein, worauf es beim Absetzen der Callunen ankommt. ![]() Die Geheimnisse der Erika.![]() Mehr als 60 Prozent der in Deutschland produzierten Eriken kommen vom Niederrhein, die buschigen Pflanzen sind ein wichtiger Exportartikel. Immer wieder neue Sorten sollen neue Kaufanreize wecken. Die Eriken-Produzenten vom Niederrhein setzen hier auf Innovationen – zum Beispiel durch die Kreuzung von europäischen (winterharten) und südafrikanischen (häufig nicht winterharten) Arten mit interessanteren Blütenfarben und -formen. Um diesen Vorsprung auch in Zukunft weiter ausbauen zu können, arbeiten in einem Förderprojekt Eriken-Züchter mit Wissenschaftlern zusammen. Am Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn wird untersucht, wie sich der Züchtungserfolg durch neue Kreuzungen beschleunigen lässt. Bisher werden in langwierigen, oft jahrelangen Versuchen Pflanzen gekreuzt, bevor eine marktfähige neue Sorte entsteht. Beim aktuellen Projekt geht es darum, eine aufwändige Verwandtschaftsanalyse für Eriken zu erstellen, die die Wahrscheinlichkeit für erfolgreiche Kreuzungen signifikant erhöht und beschleunigt. ![]() Johannes van Leuwen, Mitglied im Züchtungsausschuss in der Sondergruppe Azerca. ![]() Peter Tiede-Arlt, Versuchsleiter im Gartenbauzentrum in Straelen. |
Agrobusiness Niederrhein feiert VereinsgründungAus der Netzwerkinitiative „Agrobusiness Niederrhein“ wird „Agrobusiness Niederrhein e.V.“: Am 8. Dezember 2011 fand im Gartenbauzentrum Str weiter“Natürlich Niederrhein“: Marke kennzeichnet Produkte aus der RegionWas haben Schnittblumen aus dem Kreis Kleve, Karoffeln aus Mönchengladbach und Erdbeeren aus dem Rhein-Kreis Neuss gemeinsam? „Natürlich, al weiterAgrobusiness Niederrhein auf der IPM 2012Auch in diesem Jahr präsentiert sich Agrobusiness Niederrhein wieder auf der Internationalen Pflanzenmesse vom 24.01 bis 27.01.2011 in Essen weiterEine Initiative
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